Foto: DAAD/David Ausserhofer

Dr. Cornelia Altenburg

Kommunikation in drei Welten 

Drei Dinge lassen mich zur Höchstform auflaufen: komplexe Sachverhalte aufzudröseln, eine passende Strategie zu entwickeln und die richtigen Worte im Stakeholder-Haifischbecken zu finden.

Mit Worten gestalten

Ich brenne für gelungene Kommunikation. Das fängt bei den Worten an und hört bei den Kommunikationsprozessen noch lange nicht auf. Umso zufriedener bin ich, wenn ich in einem Workshop erlebe, 

  • wie bei den Teilnehmenden der Groschen fällt,
  • wie sie selbstwirksam, eigenverantwortlich und reflektiert ihre eigenen Prozesse erarbeiten, 
  • wie es ihnen gelingt, ihre komplexen Inhalte zielgruppengerecht und vor allem klar und verständlich zu kommunizieren.

Denn ich weiß, was für eine Wirkung das auf die Motivation und damit auf die Erfolge des Teams hat. 

Zwei Thesen bestimmen meine Arbeit

Worte sind das wichtigste Instrument, um unsere Ziele zu erreichen.

Egal, ob ein*e Referent*in einen Vermerk für eine*n Parlamentarische*n Staatssekretär*in schreibt, ob eine promovierende Person ein wissenschaftliches Poster für eine Konferenz erstellt oder ob eine Führungskraft in einem Unternehmen mit ihrem Team kommuniziert … 

… wenn die Teilnehmenden im Umgang mit der Sprache Sicherheit gewinnen, dann stärkt das die Eigenverantwortung und die Selbstwirksamkeit. Das habe ich in vielen Jahren in diesem Job gelernt. 

Gut aufgesetzte Prozesse führen zu besserer Arbeit.

Als Freiberuflerin und systemische Prozessbegleiterin sehe ich viele verschiedene Organisationen und Unternehmen. Und was mir dabei immer wieder auffällt, ist, wie sehr die Motivation der Mitarbeitenden davon abhängt, wie im Haus kommuniziert wird. Wie transparent kommuniziert wird. Und wie mit Wissen und Fehlern umgegangen wird. 

Dabei ist sicher niemand perfekt. Doch das gehört eben auch dazu. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann spreche ich darüber. Vermutlich lache ich sogar darüber! Vor allem versuche ich, diese Fehler transparent zu beheben. 

Für Wissenschaft, Politik und Unternehmen

Ich verbinde drei sehr unterschiedliche Welten: Wissenschaft, Politik und Unternehmen. Das klingt für manche wie ein Spagat. Für mich ist es eine fabelhafte Welt voller Synergien, die meine Arbeit erst richtig spannend macht.
Mein Elixir, das mich jeden Workshop mit Begeisterung starten lässt, ist es, die Verbindungen zwischen diesen Welten aufzuspüren. Zu sehen, wie die verschiedenen Welten voneinander profitieren. Und wie den Teilnehmenden mein Wissen aus den verschiedenen Welten hilft.

Warum eigentlich diese drei Welten?

Weil sie sich in meiner Arbeit immer wieder die Hand gereicht haben: 

  1. Ich komme aus der Wissenschaft und habe als Historikerin die wissenschaftliche Politikberatung in der Kernkraft-Kontroverse der 1970er Jahre untersucht. Als Postdoc bin ich der Arbeit der Strahlenschutzkommission auf den Grund gegangen.
  2. Die Ebene der Politik und der Administration habe ich nicht nur aus wissenschaftlicher Perspektive untersucht. Seit 2015 gebe ich Seminare und Workshops für Mitarbeitende aus Ministerien, des Bundestages und aus nachgeordneten Behörden. Und als Gutachterin kenne ich die Prozesse im politischen Kontext.
  3. Für Unternehmen habe ich zunächst vor allem Texte geschrieben und sie in Sachen Webauftritt beraten. Seit einigen Jahren darf ich auch hier Wissen rund um die Kommunikation vermitteln und Prozesse entwickeln und begleiten. 

Mein Grundsatz ist: Hire for attitude, not for skills. Die Skills kann ich trainieren, die Attitude müssen die Menschen mitbringen.